Kaufmännische Begriffe mit Q spielen vor allem im Qualitätsmanagement, in der Buchhaltung, im Einkauf, im Vertrieb und in der Unternehmenssteuerung eine Rolle. Das folgende Lexikon erklärt wichtige Fachbegriffe mit Q einfach und verständlich.

Qualifikation

Qualifikation bezeichnet die Kenntnisse, Fähigkeiten und Erfahrungen, die eine Person zur Ausübung einer bestimmten Tätigkeit benötigt. In Unternehmen ist die Qualifikation der Mitarbeiter ein wichtiger Faktor für Qualität und Leistungsfähigkeit.

Qualifikationsbedarf

Der Qualifikationsbedarf beschreibt, welche Kenntnisse und Fähigkeiten Mitarbeiter benötigen, um ihre aktuellen oder zukünftigen Aufgaben erfolgreich zu erfüllen. Er wird häufig im Rahmen der Personal- und Weiterbildungsplanung ermittelt.

Qualifikationsprofil

Ein Qualifikationsprofil enthält die fachlichen, methodischen, sozialen und persönlichen Anforderungen an eine bestimmte Stelle oder Tätigkeit. Es dient unter anderem als Grundlage für Stellenausschreibungen und Bewerberauswahl.

Qualitätsabweichung

Eine Qualitätsabweichung liegt vor, wenn ein Produkt, eine Dienstleistung oder ein Prozess festgelegte Qualitätsanforderungen nicht erfüllt. Die Abweichung wird dokumentiert und gegebenenfalls durch Korrekturmaßnahmen behoben.

Qualitätsanalyse

Die Qualitätsanalyse untersucht Produkte, Dienstleistungen oder Prozesse im Hinblick auf ihre Qualität. Dabei werden Fehler, Ursachen, Risiken und Verbesserungsmöglichkeiten ermittelt.

Qualitätsanforderung

Eine Qualitätsanforderung beschreibt ein Merkmal, das ein Produkt, eine Dienstleistung oder ein Prozess erfüllen muss. Sie kann sich beispielsweise auf Funktion, Sicherheit, Zuverlässigkeit, Genauigkeit oder Haltbarkeit beziehen.

Qualitätsaudit

Ein Qualitätsaudit ist eine systematische und unabhängige Prüfung, bei der festgestellt wird, ob Qualitätsanforderungen, interne Vorgaben oder Normen eingehalten werden. Audits können beispielsweise bei Lieferanten oder innerhalb eines Unternehmens stattfinden.

Qualitätsbewertung

Die Qualitätsbewertung beurteilt, in welchem Umfang ein Produkt, eine Dienstleistung oder ein Prozess festgelegte Anforderungen erfüllt. Sie kann anhand von Prüfungen, Kennzahlen, Kundenfeedback oder Auditergebnissen erfolgen.

Qualitätsdaten

Qualitätsdaten sind Informationen über die Qualität von Produkten, Dienstleistungen oder Prozessen. Dazu gehören beispielsweise Fehlerquoten, Reklamationen, Prüfergebnisse, Ausschussmengen und Kundenzufriedenheitswerte.

Qualitätsdokumentation

Die Qualitätsdokumentation umfasst alle Unterlagen, die qualitätsrelevante Abläufe und Ergebnisse festhalten. Dazu gehören beispielsweise Prüfprotokolle, Arbeitsanweisungen, Qualitätsberichte und Prozessbeschreibungen.

Qualitätserklärung

Eine Qualitätserklärung ist eine schriftliche Aussage über die Eigenschaften oder die Qualität eines Produkts, einer Dienstleistung oder eines Prozesses. Sie kann beispielsweise gegenüber Kunden oder Geschäftspartnern abgegeben werden.

Qualitätsmanagement

Qualitätsmanagement umfasst alle geplanten und systematischen Maßnahmen, mit denen ein Unternehmen die Qualität seiner Produkte, Dienstleistungen und Prozesse sicherstellt und verbessert.

Qualitätsmanagementsystem

Ein Qualitätsmanagementsystem, kurz QMS, besteht aus Strukturen, Prozessen, Verantwortlichkeiten und Regeln zur Steuerung der Qualität in einem Unternehmen. Es unterstützt die einheitliche Umsetzung von Qualitätsanforderungen.

Qualitätsmanagementbeauftragter

Ein Qualitätsmanagementbeauftragter koordiniert und unterstützt die Umsetzung des Qualitätsmanagements in einem Unternehmen. Zu seinen Aufgaben können die Pflege des Qualitätsmanagementsystems, die Vorbereitung von Audits und die Überwachung von Verbesserungsmaßnahmen gehören.

Qualitätsmangel

Ein Qualitätsmangel liegt vor, wenn eine Ware oder Dienstleistung nicht die vereinbarte oder erwartete Beschaffenheit besitzt. Qualitätsmängel können beispielsweise zu Reklamationen, Nachbesserungen oder Schadensersatzforderungen führen.

Qualitätsmerkmal

Ein Qualitätsmerkmal ist eine messbare oder bewertbare Eigenschaft eines Produkts, einer Dienstleistung oder eines Prozesses. Beispiele sind Genauigkeit, Funktionalität, Zuverlässigkeit, Lieferfähigkeit und Benutzerfreundlichkeit.

Qualitätsnachweis

Ein Qualitätsnachweis belegt, dass bestimmte Qualitätsanforderungen erfüllt wurden. Als Nachweise können beispielsweise Prüfberichte, Zertifikate, Messprotokolle oder Konformitätserklärungen dienen.

Qualitätsprüfung

Die Qualitätsprüfung untersucht, ob Produkte, Dienstleistungen oder Prozesse festgelegte Anforderungen erfüllen. Sie kann während der Herstellung, vor der Auslieferung oder nach Abschluss einer Leistung erfolgen.

Qualitätsregelkreis

Der Qualitätsregelkreis beschreibt einen wiederkehrenden Ablauf aus Planung, Umsetzung, Kontrolle und Verbesserung. Er hilft Unternehmen dabei, Qualitätsprobleme zu erkennen und die Qualität kontinuierlich weiterzuentwickeln.

Qualitätsrisiko

Ein Qualitätsrisiko ist die Gefahr, dass ein Produkt, eine Dienstleistung oder ein Prozess Qualitätsanforderungen nicht erfüllt. Die Bewertung von Qualitätsrisiken ist ein wichtiger Bestandteil des Qualitätsmanagements.

Qualitätssicherung

Qualitätssicherung umfasst alle Maßnahmen, die verhindern sollen, dass Qualitätsmängel entstehen. Dazu gehören beispielsweise Prozesskontrollen, Schulungen, Prüfungen und die Festlegung verbindlicher Arbeitsabläufe.

Qualitätsstandard

Ein Qualitätsstandard ist eine festgelegte Vorgabe für die Beschaffenheit oder Leistung eines Produkts, einer Dienstleistung oder eines Prozesses. Standards können gesetzlich, vertraglich, intern oder durch Normen vorgegeben sein.

Qualitätssteigerung

Qualitätssteigerung bezeichnet die gezielte Verbesserung der Qualität. Sie kann beispielsweise durch optimierte Prozesse, bessere Materialien, Schulungen oder technische Weiterentwicklungen erreicht werden.

Qualitätsstörung

Eine Qualitätsstörung ist eine Beeinträchtigung der vorgesehenen Qualität eines Produkts, einer Dienstleistung oder eines Prozesses. Sie kann zu Produktionsunterbrechungen, Reklamationen oder zusätzlichen Kosten führen.

Qualitätsstrategie

Die Qualitätsstrategie legt fest, welche Qualitätsziele ein Unternehmen verfolgt und mit welchen Maßnahmen diese erreicht werden sollen. Sie ist Bestandteil der übergeordneten Unternehmensstrategie.

Qualitätskontrolle

Qualitätskontrolle bezeichnet die Überprüfung, ob festgelegte Qualitätsanforderungen eingehalten werden. Sie konzentriert sich insbesondere auf die Erkennung von Fehlern und Abweichungen.

Qualitätskosten

Qualitätskosten sind alle Kosten, die im Zusammenhang mit der Sicherung, Prüfung oder Verbesserung der Qualität entstehen. Dazu zählen beispielsweise Prüfkosten, Fehlervermeidungskosten, Nacharbeitskosten und Kosten für Reklamationen.

Qualitätskostenrechnung

Die Qualitätskostenrechnung erfasst und analysiert die Kosten, die durch Qualitätsmaßnahmen und Qualitätsmängel entstehen. Sie hilft dabei, Einsparpotenziale zu erkennen und die Wirtschaftlichkeit des Qualitätsmanagements zu beurteilen.

Qualitätskennzahl

Eine Qualitätskennzahl misst einen bestimmten Aspekt der Qualität. Beispiele sind Reklamationsquote, Fehlerquote, Ausschussquote, Termintreue und Kundenzufriedenheit.

Qualitätskennzahlen

Qualitätskennzahlen sind mehrere Kennzahlen, mit denen die Qualität eines Unternehmens, eines Prozesses oder eines Produkts überwacht wird. Sie dienen als Grundlage für Vergleiche und Verbesserungsmaßnahmen.

Qualitätsmanagementprozess

Ein Qualitätsmanagementprozess umfasst alle Tätigkeiten, die zur Planung, Sicherung, Prüfung und Verbesserung der Qualität erforderlich sind. Er kann beispielsweise die Entwicklung, Produktion, Lieferung und Betreuung eines Produkts betreffen.

Qualitätsplanung

Qualitätsplanung umfasst die Festlegung von Qualitätszielen, Anforderungen, Prüfverfahren und Verantwortlichkeiten. Sie stellt sicher, dass Qualitätsanforderungen bereits vor Beginn eines Prozesses berücksichtigt werden.

Qualitätsproblem

Ein Qualitätsproblem ist eine Situation, in der ein Produkt, eine Dienstleistung oder ein Prozess die erwarteten Qualitätsanforderungen nicht erfüllt. Zur Lösung werden häufig Ursachenanalysen und Verbesserungsmaßnahmen durchgeführt.

Qualitätsprüfungskosten

Qualitätsprüfungskosten entstehen durch die Kontrolle und Prüfung von Produkten, Materialien oder Prozessen. Dazu gehören beispielsweise Kosten für Prüfpersonal, Messgeräte, Laboruntersuchungen und Prüfsoftware.

Qualitätsverbesserung

Qualitätsverbesserung bezeichnet die systematische Weiterentwicklung von Produkten, Dienstleistungen oder Prozessen. Ziel ist es, Fehler zu reduzieren, Kundenzufriedenheit zu erhöhen und Abläufe effizienter zu gestalten.

Qualitätsvereinbarung

Eine Qualitätsvereinbarung ist eine vertragliche oder interne Vereinbarung über bestimmte Qualitätsanforderungen. Sie kann beispielsweise zwischen einem Unternehmen und einem Lieferanten geschlossen werden.

Qualitätsvorgabe

Eine Qualitätsvorgabe legt verbindlich fest, welche Eigenschaften, Leistungen oder Prüfergebnisse erreicht werden müssen. Sie kann sich auf Produkte, Dienstleistungen, Prozesse oder Arbeitsabläufe beziehen.

Qualitätsziel

Ein Qualitätsziel beschreibt einen angestrebten Zustand oder messbaren Wert im Bereich Qualität. Beispiele sind eine bestimmte Reklamationsquote, eine höhere Termintreue oder eine festgelegte Kundenzufriedenheit.

Qualitätszirkel

Ein Qualitätszirkel ist eine regelmäßig stattfindende Arbeitsgruppe, in der Mitarbeiter gemeinsam Qualitätsprobleme analysieren und Verbesserungsvorschläge entwickeln. Dabei werden häufig die Erfahrungen der direkt beteiligten Mitarbeiter genutzt.

Quartalsabschluss

Der Quartalsabschluss ist der Abschluss der Buchführung und Berichterstattung für ein Vierteljahr. Er dient dazu, die wirtschaftliche Entwicklung eines Unternehmens unterjährig zu überprüfen.

Quartalsbericht

Ein Quartalsbericht informiert über die wirtschaftliche Entwicklung eines Unternehmens innerhalb eines Quartals. Er kann beispielsweise Umsatz, Gewinn, Kosten, Investitionen und wichtige Geschäftsentwicklungen enthalten.

Quartalsbilanz

Eine Quartalsbilanz stellt die Vermögens- und Finanzlage eines Unternehmens zu einem bestimmten Quartalsstichtag dar. Sie wird häufig für interne Steuerungszwecke oder zur unterjährigen Berichterstattung erstellt.

Quartalsgewinn

Der Quartalsgewinn ist der Gewinn, den ein Unternehmen innerhalb eines Quartals erzielt. Er ergibt sich aus der Gegenüberstellung der Erträge und Aufwendungen dieses Zeitraums.

Quartalsplanung

Die Quartalsplanung legt Ziele, Maßnahmen, Budgets und Aufgaben für ein Vierteljahr fest. Sie konkretisiert häufig die Jahresplanung und erleichtert die kurzfristige Unternehmenssteuerung.

Quartalsumsatz

Der Quartalsumsatz ist der Gesamtumsatz eines Unternehmens innerhalb eines Quartals. Er wird häufig mit dem Vorquartal oder dem entsprechenden Quartal des Vorjahres verglichen.

Quartalsvergleich

Beim Quartalsvergleich werden wirtschaftliche Kennzahlen verschiedener Quartale gegenübergestellt. Dadurch lassen sich Entwicklungen, saisonale Schwankungen und Abweichungen erkennen.

Quittung

Eine Quittung ist eine schriftliche Bestätigung über den Erhalt einer Zahlung oder einer anderen Leistung. Sie dient als Nachweis dafür, dass eine Verpflichtung ganz oder teilweise erfüllt wurde.

Quittungsblock

Ein Quittungsblock enthält vorgedruckte Quittungsformulare. Er wird häufig verwendet, um Barzahlungen oder andere Zahlungseingänge schriftlich zu bestätigen.

Quotenregelung

Eine Quotenregelung legt fest, welcher Anteil einer bestimmten Menge, Leistung oder Zielgröße erreicht oder verteilt werden soll. Sie kann beispielsweise im Vertrieb, Einkauf, Personalwesen oder bei der Ressourcenverteilung eingesetzt werden.

Quote

Eine Quote ist ein prozentualer Anteil oder eine Verhältniszahl. Im kaufmännischen Bereich werden beispielsweise Umsatzquote, Eigenkapitalquote, Reklamationsquote oder Marktanteilsquote verwendet.

Quotenanalyse

Die Quotenanalyse untersucht wichtige prozentuale Kennzahlen eines Unternehmens. Sie dient dazu, wirtschaftliche Zusammenhänge zu bewerten und Entwicklungen im Zeitverlauf zu erkennen.

Quotenplanung

Quotenplanung bezeichnet die Festlegung bestimmter Zielanteile oder Mengenanteile. Im Vertrieb kann beispielsweise eine Verkaufsquote, im Einkauf eine Beschaffungsquote geplant werden.

Quotenkosten

Quotenkosten sind Kosten, die sich auf einen bestimmten Anteil oder eine bestimmte Bezugsgröße beziehen. Der Begriff wird je nach Unternehmensbereich unterschiedlich verwendet, etwa bei Kostenquoten oder Kostenanteilen.

Quotenregelung im Vertrieb

Eine Quotenregelung im Vertrieb legt fest, welche Umsätze, Absatzmengen oder Neukundenzahlen ein Vertriebsmitarbeiter oder ein Vertriebsteam erreichen soll. Sie kann Grundlage für Zielvereinbarungen und variable Vergütungen sein.

Quellensteuer

Die Quellensteuer wird direkt bei der Auszahlung bestimmter Einkünfte einbehalten und an die zuständige Steuerbehörde abgeführt. Sie kann beispielsweise bei Kapitalerträgen oder grenzüberschreitenden Zahlungen eine Rolle spielen.

Querverrechnung

Eine Querverrechnung ist die Verrechnung von Kosten, Leistungen oder Beträgen zwischen verschiedenen Abteilungen, Kostenstellen oder Unternehmensteilen. Sie wird häufig im internen Rechnungswesen verwendet.

Quersubventionierung

Quersubventionierung bedeutet, dass Gewinne aus einem Geschäftsbereich genutzt werden, um Verluste oder geringere Erträge in einem anderen Bereich auszugleichen. Sie kommt beispielsweise bei Produktgruppen, Dienstleistungen oder Unternehmenssparten vor.